Unsere Internetseite

Meine Gedanken zu dieser Internetseite

Tibet Terrier Dana GoldschatzAls ich diese Internetseite vor vielen Jahren ins Leben gerufen habe, stand für mich eine wichtige Frage im Raum:

Wer benötigt wirklich Unterstützung – und wie können wir diese Menschen erreichen?

Jeder, der uns kennt, weiß, dass wir jederzeit bereit sind zu helfen. Wir möchten Menschen dort abholen, wo sie gerade stehen – ohne Vorwürfe, ohne erhobenen Zeigefinger und ohne die Erwartung, dass alles perfekt laufen muss. Uns geht es nicht um Fehlerlosigkeit. Uns geht es um eine faire Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Fair bedeutet für uns auch, eigene Fehler erkennen und zugeben zu können, ohne die Verantwortung immer beim Hund, beim Hundetrainer oder bei anderen Menschen zu suchen. Wir können euch beruhigen: Fehlerlose Menschen gibt es nicht. Fehler gehören zum Leben und sind wichtig, denn nur durch sie können wir lernen und etwas verändern.

Unfair wird es jedoch, wenn ein Hund immer wieder für menschliche Fehler verantwortlich gemacht und schließlich als etwas dargestellt wird, das er in Wirklichkeit gar nicht ist.

Deshalb greifen wir auf dieser Seite auch unangenehme Themen auf. Themen, bei denen der eine oder andere vielleicht denkt: Wie kann sie das nur so deutlich schreiben? Besonders bei körperlicher oder psychischer Gewalt gegenüber Tieren möchten wir nicht schweigen. Dabei geht es uns nicht darum, Menschen bloßzustellen oder öffentlich zu verurteilen. Es geht darum, den Hund zu schützen, zum Nachdenken anzuregen und zu zeigen, dass es auch andere Wege gibt.

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, gerade die Hundehalter zu erreichen, die im Alltag vielleicht nicht offen zugeben würden, dass sie Unterstützung benötigen. Zu erkennen, dass man mit einer Situation überfordert ist, ist keine Schwäche. Es kann der erste ehrliche Schritt sein, damit es Mensch und Hund wieder besser geht.

Ebenso möchten wir Menschen erreichen, die sich bereits im Vorfeld intensiv über den Tibet Terrier informieren wollen: Menschen, die nicht nur die Schönheit dieser besonderen Rasse sehen, sondern auch erfahren möchten, was das Zusammenleben mit einem Tibet im Alltag tatsächlich bedeutet.

Wir erklären, welche Auswirkungen beispielsweise Hundewiesen, Welpenschulen, Überforderung, fehlende Ruhe oder mangelnde Führung auf einen Tibet Terrier – und ebenso auf andere Hunde – haben können. Auf unserer Seite findet ihr zahlreiche Informationen, Hilfestellungen, Erfahrungen und verständliche Erklärungen. Wir unterstützen euch außerdem bei Fragen zu Futter, Kauartikeln, Parasiten und Erbkrankheiten sowie bei der Auswahl von Versicherungen, Hundeschulen und Hundetrainern.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Begleitung bei Tierarztbesuchen. In einer Tierarztpraxis können Sorgen, Zeitdruck und medizinische Fachbegriffe schnell überfordern. Gerade dann ist es wichtig, Fragen zu stellen und sich die vorgeschlagene Behandlung verständlich erklären zu lassen. Sofern kein medizinischer Notfall vorliegt, kann es sinnvoll sein, eine Nacht darüber zu schlafen, in Ruhe abzuwägen und gegebenenfalls eine zweite tierärztliche Meinung einzuholen. Auch das eigene Bauchgefühl darf dabei ernst genommen werden.

 

Gut informiert zu sein, schafft Sicherheit. Denn am Ende soll nicht die Angst vor Fehlern den gemeinsamen Alltag bestimmen, sondern über viele Jahre die Freude am Leben mit dem Hund.

Herzline