Unser Welpen-Abenteuerspielplatz

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Mama und ihre Welpen haben Besuch

Unser Abenteuerspielplatz ist kein fester Parcours, den jeder Welpe der Reihe nach absolvieren muss. Er verändert sich immer wieder und wächst mit den Fähigkeiten und der Neugier der Kleinen.

Dort finden sie unterschiedliche Untergründe, schmale Bretter, kleine Rampen, nachgebende Flächen, Wasser, Bälle und viele Dinge aus dem normalen Alltag. Manche Stationen werden von allen sofort erobert. Bei anderen schaut ein Welpe erst einmal zu, während ein Geschwisterchen bereits mittendrin steht.

Keiner wird auf ein Gerät gesetzt oder darübergezogen. Die Welpen dürfen selbst ausprobieren, einen anderen Weg suchen und auch wieder umkehren.

Selbst herausfinden, wie es gehtWelpe überwindet eine Rampe

Für einen Welpen ist ein schmales Brett zunächst nur ein unbekannter Gegenstand. Setzt er vorsichtig die erste Pfote darauf und merkt, dass nichts Schlimmes geschieht, folgt meistens bald die zweite. Vielleicht wackelt das Brett ein wenig oder klingt anders als der gewohnte Boden.

Nun muss der Welpe seinen Körper neu ausrichten und selbst entscheiden, wie er weiterkommt. Genau diese kleinen Erfahrungen sind für uns wichtig.

Wir greifen nicht sofort ein, wenn etwas beim ersten Versuch nicht gelingt. Die Welpen bekommen Zeit, eine eigene Lösung zu finden. Schaffen sie es, entsteht das Selbstvertrauen nicht durch unser Lob allein, sondern durch ihre eigene Erfahrung: Ich konnte das bewältigen.

Gitterroste und feste Untergründe

Welpe überwindet ein Gitterrost Gitterroste fühlen sich unter den Pfoten vollkommen anders an als Rasen oder ein glatter Boden. Sie geben einen ungewohnten Blick nach unten frei und verursachen beim Laufen Geräusche.

Unsere Welpen dürfen den Rost in Ruhe untersuchen. Häufig wird zunächst daran geschnuppert oder nur eine Pfote daraufgestellt. Irgendwann laufen sie ganz selbstverständlich darüber.

Geräusche und Bewegung beobachtenWelpe läuft durch Gegenstände

Auch eine Straße gehört zur Umwelt, in der unsere Hunde später leben. Aus sicherem Abstand können die Welpen Fahrzeuge, Fahrräder und Menschen beobachten und die unterschiedlichen Geräusche kennenlernen.

Dabei geht es nicht darum, möglichst lange an einer lauten Straße auszuharren. Ein kurzer, ruhiger Eindruck reicht aus. Die Welpen dürfen schauen und anschließend wieder in ihre vertraute Umgebung zurückkehren.

Wasser entdecken

Welpe nimmt ein Wasserbad Wasser wird von jedem Welpen anders aufgenommen. Einer steht sofort mit allen vier Pfoten darin, ein anderer untersucht zunächst nur den Rand. Manche versuchen, den Wasserstrahl zu fangen, während das kleine Prinzesschen nasse Pfoten vielleicht zunächst etwas weniger großartig findet.

Auch hier gibt es kein Muss. Aus vorsichtigem Herantasten entsteht häufig ganz von selbst ausgelassenes Planschen.

Rampen, Bretter und wackelige WegeWelpen laufen über einein Steg

Flache Rampen ermöglichen den Welpen, kleine Höhenunterschiede zu überwinden. Schmale Bretter und leicht nachgebende Untergründe verlangen etwas mehr Aufmerksamkeit.

Die Kleinen lernen dabei, ihre Pfoten bewusst zu setzen und ihren Körper auszubalancieren. Manche laufen langsam und bedacht, andere möchten gleich beim ersten Versuch darüberflitzen.

Gerade beim Tibet Terrier lässt sich früh beobachten, wie geschickt er seine Pfoten einsetzt. Einige Welpen balancieren schon bald über Wege, bei denen man selbst kaum erwartet hätte, dass sie diese freiwillig wählen.

Mitten im Bällebad

Welpen spielen im Bällebad Ein Bällebad bewegt sich bei jedem Schritt und sieht nach wenigen Augenblicken vollkommen anders aus als zuvor. Manche Welpen tauchen begeistert darin ein. Andere bleiben zunächst am Rand und beobachten das Gewusel ihrer Geschwister.

Zwischen den Bällen verstecken sich manchmal kleine Überraschungen. Dabei darf gesucht, geschoben und natürlich auch ein wenig Unsinn gemacht werden.

Kleine Ausflüge in den AlltagWelpen Ausflug

Mit zunehmendem Alter verlassen die Welpen auch ihr vertrautes Gelände. Eine kurze Autofahrt, ein Einkaufswagen oder die Geräusche vor einem Geschäft bieten wieder ganz andere Eindrücke.

Solche Ausflüge bleiben überschaubar. Es geht nicht darum, den Welpen möglichst vielen Menschen zu zeigen oder innerhalb kurzer Zeit eine lange Liste abzuarbeiten. Er darf beobachten und das Erlebte anschließend in Ruhe verarbeiten.

Buddeln ausdrücklich erlaubt

Welpen beim buddeln Wo Welpen über Rasen und Erde laufen, entstehen Löcher. Besonders ausdauernde kleine Baumeister verwandeln einen Teil des Hofes innerhalb kürzester Zeit in Schweizer Käse.

Nicht jedes Loch wird sofort wieder geschlossen. Buddeln gehört zum natürlichen Verhalten eines Hundes. Die Welpen dürfen ihre Pfoten einsetzen, Erde untersuchen und herausfinden, was sich darunter verbirgt.

Dass dabei der Rasen nicht wie geleckt aussieht, gehört für uns zum wirklichen Leben mit Hunden.

Die Welt unter den Pfoten

Rasen, Erde, Sand, Stein, Holz, Metall und weiche oder nachgebende Flächen fühlen sich vollkommen unterschiedlich an. Je mehr Möglichkeiten die Welpen zum freien Erkunden bekommen, desto sicherer lernen sie ihren eigenen Körper einzusetzen.

Der Abenteuerspielplatz soll unsere Welpen nicht einfach beschäftigen. Er gibt ihnen Raum, neugierig zu sein, kleine Herausforderungen selbst zu meistern und ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken.

Wir stellen ihnen die Möglichkeiten zur Verfügung. Was sie daraus machen, zeigen sie uns jeden Tag aufs Neue.

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